Botox entspannt gezielt einen einzelnen Muskel oder eine Schweißdrüse. In meiner Hamburger Praxis behandle ich damit mimische Falten, übermäßiges Schwitzen und nächtliches Zähneknirschen, individuell und mit Nachkontrolle nach zwei Wochen.
Botox, häufig als Synonym für Botulinumtoxin verwendet, ist ein bewährtes Mittel zur Behandlung von mimischen Falten, zur Verbesserung der Gesichtskonturen und zur Anhebung der Augenbrauen. Darüber hinaus lässt es sich bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) und lästigem Zähneknirschen (Bruxismus) einsetzen.
Meine Privatpraxis in Hamburg liegt in den Colonnaden 104, im Herzen der Hamburger Innenstadt. Patientinnen und Patienten aus dem gesamten Stadtgebiet und dem Hamburger Umland erreichen mich gut mit der U-Bahn (Stephansplatz, Gänsemarkt) oder mit der S-Bahn (Dammtor); Parkmöglichkeiten gibt es in den umliegenden Tiefgaragen.


Botox (Botulinumtoxin A) ist ein Eiweiß, das die Signalübertragung vom Nerv auf den Muskel kurzzeitig blockiert. Der behandelte Muskel entspannt sich, die von ihm verursachte Falte glättet sich.
Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox, ist ein Eiweiß, das vom sporenbildenden Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Es blockiert die Übertragung des Botenstoffes Acetylcholin vom Nerv auf den entsprechenden Muskel und sorgt so dafür, dass dieser Muskel gezielt entspannt wird. Dadurch glättet sich die von ihm verursachte Falte, und je nach Behandlungsareal werden die Augenbrauen oder die Mundwinkel angehoben oder der Kaumuskel entspannt sich. „Botox" ist dabei ein Markenname; eigentlich handelt es sich um Botulinumtoxin A, beide Begriffe werden synonym verwendet.
Ein körpereigenes Enzym baut das Eiweiß nach und nach ab, sodass die Wirkung im Gesicht in der Regel etwa 3 bis 4 Monate anhält. Wie schnell der Muskel danach wieder aktiv wird, ist von Typ zu Typ verschieden.
Ich vergleiche das gern mit einem Gipsbein. Auch dort ist der Muskel eine Zeit lang ruhiggestellt, und nach Abnahme des Gipses kann man meist nicht sofort wieder loslaufen, weil der Muskel länger nicht trainiert wurde. Manche sind schnell wieder fit, andere brauchen länger. Genauso unterschiedlich kommt die Mimik nach einer Botox-Behandlung zurück.
Ausführlich zu Wirkmechanismus, Präparaten und allen Anwendungen: Botox im Überblick
Botox entspannt Muskeln (mimische Falten), Hyaluronsäure füllt fehlendes Volumen auf, Radiesse strafft das Bindegewebe.
Mein System ist klar: Alles Mimische wird mit Botox behandelt. Alles mit echtem Volumenverlust, etwa Lippen oder die Nasolabialfalte, mit Hyaluronsäure. Und alles, was dem Bindegewebsabbau und der Alterserschlaffung unterliegt, mit Radiesse.
Welche Behandlung oder welche Kombination in Ihrem Fall die richtige ist, klären wir gemeinsam in der Beratung in Hamburg.

Botox ist vielseitig einsetzbar. In meiner Hamburger Praxis behandle ich damit unter anderem:
Botox im Kaumuskel (Masseter) schwächt den überaktiven Muskel, sodass nächtliches Zähneknirschen und die damit verbundenen Verspannungen nachlassen.
Eine Knirschschiene schützt nur die Zähne, sie wirkt nicht gegen das Knirschen selbst. Botox setzt dagegen am Muskel an: Mit gezielten Injektionen in den Kaumuskel wird dieser geschwächt, das Zähneknirschen und die häufig begleitenden Nackenverspannungen lassen nach. Normales Kauen bleibt möglich, erst bei sehr langer Belastung erschöpft der Muskel früher. Da er mit der Zeit schmaler wird, kann die Gesichtskontur in diesem Bereich etwas zarter wirken. Das Ergebnis zeigt sich nach etwa zwei Wochen, die Wirkdauer entspricht der im Gesicht.
Erfahren Sie mehr zu Botox und Bruxismus: Botox Masseter
Botox stoppt übermäßiges Schwitzen, indem es die Schweißdrüsen in der Achsel gezielt ruhigstellt. Der Effekt hält in der Regel rund 9 bis 12 Monate.
Behandelt man die Achseln mit Botox, lässt das Schwitzen nach meiner Erfahrung innerhalb von etwa zwei Wochen deutlich nach. Vorab wird der Bereich lokal betäubt, anschließend in einem gleichmäßigen Muster behandelt. Weil die Schweißdrüsen länger brauchen, um ihre Funktion wieder voll aufzunehmen, hält der Effekt deutlich länger als im Gesicht. Viele lassen die Behandlung daher im Frühjahr durchführen, um gut durch den Sommer zu kommen.
Wie diese Anwendungen im Detail funktionieren, lesen Sie auf der Übersichtsseite: Botox gegen Schwitzen
Die Wirkung tritt nach ca. 1 bis 2 Wochen ein und hält, je nach Typus, 3 bis 4 Monate an. Sie geht dabei von innen nach außen: Manche bemerken nach einigen Tagen, dass sich die äußeren Bereiche noch leicht bewegen, nach zwei Wochen ist auch das entspannt. Bei der Behandlung von übermäßigem Schwitzen hält der Effekt mit etwa 9 bis 12 Monaten deutlich länger. Bei vielen bessern sich durch die Entspannung der mimischen Muskulatur zudem begleitende Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen.
Zu jeder Behandlung gehört bei mir eine Nachkontrolle nach zwei Wochen, in der ich das Ergebnis prüfe und bei Bedarf fein nachjustiere.
Botox ist gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel vorübergehend und lokal begrenzt, etwa eine leichte Reaktion rund um die Einstichstelle.
Die ästhetisch eingesetzten Mengen wirken nur sehr lokal, etwa zwei Millimeter rund um die Einstichstelle. Reaktionen beschränken sich daher meist auf den behandelten Bereich und klingen wieder ab. Ein Absinken von Augenlid oder Augenbrauen entsteht nicht von allein, sondern nur bei falscher Indikation, etwa wenn die Stirn trotz ausgeprägter Schlupflider behandelt wird. Aus diesem Grund prüfe ich vor jeder Stirnbehandlung sorgfältig, ob sie sinnvoll ist, und rate gegebenenfalls davon ab. Welche Punkte in Ihrem Fall zu beachten sind, bespreche ich vorab im ärztlichen Aufklärungsgespräch.

"Ich bin für Sie da, um all Ihre Fragen gezielt und persönlich zu beantworten. Gemeinsam erkunden wir die Optionen einer Botox-Behandlung, um Ihre individuellen Wünsche genau zu verstehen. Kontaktieren Sie mich gerne für ein Beratungsgespräch."
